Reisebericht: Das Veggie-Paradies Chiang Mai

I) Die Stadt

Chiang Mai liegt im Norden Thailands und ist neben Bangkok die zweitbeliebteste Stadt für Backpacker und Weltenbummler. Sie ist die größte und kulturell wichtigste Stadt Nordthailands. In der Altstadt findet man Überreste von Mauern, die mehrere hundert Jahre alt sind und buddhistische Tempel aus dem 14. Und 15. Jahrhundert. Dies in Kombination mit einer Vielzahl toller Restaurants (Chiang Mai ist ein TRAUM für Vegetarier, aber dazu unten mehr), führt dazu, dass sich das touristische Leben hauptsächlich innerhalb der alten Stadtmauern, dem berühmten Viereck auf der Karte, abspielt. Noch hält sich das Verhältnis von Tourismus und echtem Leben in Chiang Mai aber die Waage, so dass man wunderbar entspannte Tage verbringen kann.

II) Anfahrt nach Chiang Mai

Aus Bangkok nimmt man am besten den Nachtzug in der 2. Klasse für knapp 1.000 Baht. Auch Nachtbusse können absolut komfortabel sein. Den meisten Platz bieten 24-Sitzer.

Wir sind von Chiang Rai fünf Stunden mit einem recht klapprigen Bus für 500 Baht gefahren. Bei der kurzen Strecke kann es aber ruhig die niedrigere Preisklasse sein. Wem das zu abenteuerlich ist, der kann aber auch hier auf teurere und damit komfortablere Modelle umsteigen.

III) Unser Chiang Mai

Nach der Woche in Bangkok erscheint uns Chiang Mai angenehm ruhig. Wobei das wohl auf fast jede Stadt zutrifft, die man nach Bangkok besucht. Die erste Nacht verbringen wir außerhalb der Altstadt, was wir im Nachhinein nicht empfehlen würden. Hier sind die Straßen groß und voll und es gibt eine Shopping Mall.

Wir ziehen also schnell um in ein kleines Hotel in der Altstadt. Hier sieht die Welt schon anders aus: Es fahren mehr Mopeds als Autos auf den engen Straßen, die sie sich mit Fußgängern, Katzen, Hunden und Essenständen teilen. Am sichersten bewegt man sich in den kleinen Seitengassen, die den praktischen Nebeneffekt haben, dass sie einen in die schönsten Ecken der Stadt entführen, ohne dass man danach gesucht hat.

Die nächsten zwei Tage verbringen wir im Elephant Jungle Sanctuary. Was wir dort erlebt haben, könnt ihr Hier nachlesen.

Nach der Zeit im Jungel ziehen wir für eine weitere Woche in ein hübsches, kleines Hotel in der Altstadt, das wir sehr empfehlen können. Das Sathu Boutique House hat das schönste Zimmer, in dem wir bisher waren. In der günstigsten Kategorie (ca. 16€ pro Person) kann man es hier locker eine Woche aushalten. Auch wenn man, so wie ich, drei Tage davon mit Bauchschmerzen im (bequemen!!!) Bett verbringt.

Wenn man mal eine Pause vom Thaifood braucht (z.B. wegen der eben genannten Bauchschmerzen), ist man in Chiang Mai gut aufgehoben. Wir haben hier ausschließlich gut und günstig gegessen. Vor allem das vegetarische Angebot hat mich sehr, sehr glücklich gemacht. Da kann selbst Berlin fast nicht mithalten. Am günstigsten isst man aber natürlich immer in der regionalen Thaiküche.

IV) Highlights

1. Der Stadtpark: Yoga, Joggen, Lesen – Alles ist möglich in dieser weitläufigen, toll angelegt und gepflegten Parkanlage. Eine Oase mitten in der Stadt – und außerdem die einzige größere Grünfläche.

2. Die Essensmärkte: Typisch für Thailand sind seine Märkte. So bekommt man auch in Chiang Mai hier das beste und günstigste Essen. Ob auf dem Nachtmarkt am Fluss oder den goßen Wochenendmärkten: Hier findet jeder etwas. Nur mit großen Menschenmengen sollte man zurecht kommen.

3. Wat Jetlin: Buddhistische Tempelanlage in der Nähe des Chiang Mai Gates. Wunderschöner, ruhiger Ort. Eine kleine Brücke mit bunten Lampions führt über den Seerosenteich. An der anderen Uferseite gibt es zwei kleine, offene Holzhütten, aus denen man die Welse füttern kann.

4. Wat Chedi Luang: Der Tempel wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut und sieht abends bei Beleuchtung besonders eindrucksvoll aus. Hinter der Chedi findet man unter anderem einen großen, liegenden Buddha und weitere Statuen, die bis zu 10 Meter hoch sind. Wegen Größe und Besonderheit der Anlage, sollte man hier etwas mehr Zeit einplanen.

5. Massagen: Ob klassische Thaimassage, Öl-Anwendung oder Gesichtsbehandlung – Unbedingt machen! Wir können Green Bamboo und Mandara empfehlen.

6. Thai Kochkurse: Werden an jeder Ecke angeboten und sind absolut zu empfehlen. Wir haben einen bei einem unserer vegetarischen Lieblingsrestaurants gemacht, Morning Glory.

IV) Best of Veggie Restaurants

Morning Glory

Birds Nest

Aum

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