Auftakt Gallery Weekend 2017

Das 1. Mai-Wochenende in Berlin… Da gibt es ja wirklich unzählige Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Während der Großteil der Jugend sich wahrscheinlich in diversen Clubs oder Bars aufgehalten hat, haben wir das Gallery Weekend genossen. Was ist das?

Der Name spricht eigentlich für sich: Einmal im Jahr laden Berlins Galerien zu einem Rundgang ein. Dieses Wochenende ist auch ein wichtiger Termin für Kunstinteressierte aus der ganzen Welt. Klingt vielleicht erst einmal langweilig, ist es aber nicht!

Angefangen hat  es für uns sogar schon vor dem verlängerten Wochenende, denn wir sind Mittwoch Abend direkt nach der Uni noch ins KW Institute for Contemporary Art getigert. Dort fand nämlich die Ausstellungseröffnung von Anthony McCalls Lichtinstallation Pause statt. Von 19 bis 22 Uhr konnte man sich zu jeder vollen Stunde von einer ca. 40-minütigen Vorstellung verzaubern lassen:

Ein abgedunkelter Raum, vielleicht 200 andere Menschen und ein Projektor. Von der Mitte des Raums projiziert dieser erst einen einzigen Lichtstrahl an die gegenüberliegende Wand. Verunsicherung kommmt auf. War’s das etwa schon? Doch von Minute zu Minute zeichnet sich immer deutlicher der Umriss eines riesigen Kreises. Um das Lichtspiel noch wirkungsvoller zu gestalten, wird Kunstnebel eingesetzt. Dadurch wirkt die Installation beinahe mystisch, wie aus einer anderen Welt. Besonders ist, dass man mit der Kunst „spielen“ kann, seinen Kopf oder die Hände in die Lichtstrahlen stecken und dann den Effekt auf das Gesamtwerk beobachten kann. Während zu Beginn der Vorstellung noch alle Besucher um die Installation herum standen, sammeln sich mit dem Fortschreiten der Vorstellung immer mehr Menschen innerhalb des Lichtkegels. Auch wir stellen uns mitten in den Lichtkreis und blicken Richtung Projektor – das Gefühl ist schwer zu beschreiben!

Wir haben uns über das Wochenende noch viele andere Ausstellungen angeschaut, dazu erzählen wir euch später mehr! Aber unser erstes Fazit ist definitiv: Man muss kein großer Kunst-Kenner sein um sich dafür zu interessieren und seinen Spaß zu haben.

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